In der Ausgabe 1/2018 des Mitgliederjournals des Deutschen Journalistenverbandes Mecklenburg-Vorpommern "KIEK AN" veröffentlichte Rechtsanwalt Prof. Dr. Ernst Fricke eine juristische Aufarbeitung der "Causa Dieter Wedel".

KIEK AN - Prof. Dr. Ernst Fricke, Anwalt Medienrecht (c)veronica-benavides|unsplash
Der "Medienpranger" ist in der Entscheidungspraxis des Deutschen Presserats immer häufiger Thema.

Für den Presserat "vorbildliche Verdachtsberichterstattung über einen Fall von hohem öffentlichen Interesse". Andere Medien fragen sich: "Durfte 'Die Zeit' das?". Auch Thomas Fischer, der ehemalige Vorsitzende Richter eines Strafsenats am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, sieht die Berichte als "öffentliches Tribunal" und man dürfe nicht "öffentlich eine rechtliche Schuld behaupten, die nicht auf legitime Weise bewiesen" sei. "Die Grenzen seien fließend; die Möglichkeiten der tendenziösen sozialen Vernichtung unter gleichzeitig treuherzigem Bekenntnis zur 'Unschuldsvermutung' unendlich.", so Thomas Fischer.

Der juristische Exkurs von Rechtsanwalt Prof. Dr. Ernst Fricke zwischen "Medienpranger" und "Medienopfer" beleuchtet am Beispiel des Falls "Dieter Wedel" die Gratwanderung der "Verdachtsberichterstattung".

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen: KIEK AN!, Ausgabe 1/2018, S. 27 - 29 [PDF]

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